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    <title>Paulines Blog</title>
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    <description>Besuchshund Pauline erzählt aus ihrem Leben</description>
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      <title>Paulines Blog</title>
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      <title>Im Gleichgewicht</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gleichgewicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/dfb968ad08854874a0fd75dff42e0b78/dms3rep/multi/IMG_20230705_231944.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im April startete bei Kerstin ein neuer Kurs. Er hieß "Im Gleichgewicht" und obwohl ich ja eigentlich krankgeschrieben war, hatte Regina mich angemeldet. Sie hatte gedacht, in dem Kurs ginge es hauptsächlich um gymnastische Übungen für uns Hunde. So wie die Übungen aus dem Gymnastricks-Buch. Da hatte sie sich aber ganz ordentlich getäuscht! Sie hätte die Kurs-Beschreibung vorher mal besser lesen sollen. Da stand nämlich "Übungen für Hund UND Frauchen" und es ging auch mehr um unser seelisches Gleichgewicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum ersten Kursabend durften, oder besser gesagt mussten, wir Hunde gar nicht mitkommen. Da hatten Regina und die drei anderen Frauchen zwei Stunden Theorie. Für uns Hunde ging es erst am zweiten Kursabend los. Wir fuhren erst nach der Stallarbeit zum Unterricht, also viel später als sonst. Dafür dauerte die Fahrt nicht ganz so lange. Ich staunte dann auch nicht schlecht als wir dort ankamen. Ich musste zwar erst noch im Auto bleiben, konnte aber durch die Heckklappe deutlich sehen, dass dies nicht der Parkplatz der Hundeschule war.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regina öffnete die hinteren Fenster etwas und verschwand dann mit Kerstin und den anderen Frauchen in einer großen Halle. Durch die geöffneten Fenster kam Luft ins Wageninnere und mit der Luft drang ein mir gut bekannter Duft mit ein. Es roch nach Pferd! Wieso waren wir hier bei Pferden? Wir hatten zuhause auch mal Pferde gehabt aber Regina hatte sie irgendwann verschenkt, weil sie ihre wenige freie Zeit lieber mit mir verbringen wollte. Ihr Pferd und ihr Pony wohnen seitdem bei Verwandten von uns.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Halle, in der die Frauen verschwunden waren, war eine Reithalle. Es dauerte sehr lange, bis wir endlich auch mit rein durften und ich fragte mich, was die da so lang gemacht hatten, ohne uns. Am nächsten Kursabend fand ich aber des Rätsels Lösung. Da ging Kerstin mit unseren Frauchen nämlich nicht in die Halle, sondern sie blieben draußen auf dem Parkplatz und wir Hunde konnten nun sehen, dass sie irgendwelche Übungen machen mussten. Sie liefen alle durcheinander, blieben dann dicht voreinander, nebeneinander oder hintereinander stehen und rührten sich nicht mehr. Schwierig war das na nun wirklich nicht. Da hatten wir schon ganz andere Aufgaben zu bewältigen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber erst durften wir uns mal in der Reithalle umsehen, was ich auch ausreichend tat. Ich war vorher noch nie in einer gewesen und fand das natürlich sehr interessant. Und damit es nicht nur nach Pferden roch in dieser riesigen Halle, pinkelte ich gleich mal in den Bodenbelag im Eingangsbereich. Es sollte ruhig jeder wissen, dass ich hier war! Außer mir gab es noch einen Border Collie, Luke. Der gehört eigentlich Helen, einer der Trainerinnen der Schule. Er war aber nicht mit seinem Frauchen da, sondern mit einem Ersatz-Frauchen. Sowas hab ich nicht! Ich bin immer auf Regina angewiesen und wenn sie keine Zeit für mich hat, weil sie arbeiten muss, dann wird eben nix unternommen.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab noch einen Aussie, dessen Namen ich vergessen habe. Der bellte immer sehr viel und konnte sich anfangs nicht so gut konzentrieren. Und er musste während des ganzen Kurses einen Maulkorb tragen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann war da noch Haouli! Ich hoffe, ich hab das jetzt richtig geschrieben. Haouli ist eine Tschechoslowakische Wolfshündin und eine blöde Kuh! Wir beide haben uns gesehen und wussten sofort, dass wir uns nicht mögen. Ich konnte sie auf den ersten Blick nicht ausstehen und sie mich auch nicht. Ich weiß, dass Regina es nicht mag, wenn ich mit anderen Hunden einen Streit anfange. Ich hab auch keinen angefangen. Aber ich kann Hunde, die ich nicht mag, so provozierend anschauen - Stichwort Border-Blick - dass SIE mit MIR Streit anfangen. Und dann wird man sich ja wohl wehren dürfen! &amp;#55357;&amp;#56841;
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Kurs ging insgesamt über zehn Wochen. In jeder Woche fuhren wir jetzt an einem Abend in diese Reithalle. Es lief immer gleich ab. Wir Hunde blieben erst im Auto, die Frauchen machten ihre seltsamen Übungen, mal in der Halle, mal auf dem Parkplatz, und redeten dann stundenlang über das, was sie bei diesen Partnerübungen empfunden hatten. Dann wurden wir aus den Autos geholt und gingen mit in die Halle. Ich pinkelte jedesmal in den Eingangsbereich, sah dann Haouli provozierend an, dann bellten wir uns an und Haoulis Frauchen hatte immer alle Hände voll zu tun, sie daran zu hindern, auf mich loszugehen. Sie hatte sie aber ganz sicher an der Leine und außerdem trug Haouli auch einen Maulkorb. Mir konnte also gar nix passieren!
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Halle war fast immer ein Parcour aufgebaut. Aber keine Sprünge und Stangen wie bei Sarah auf dem Hundeplatz, sondern Kisten, Holzstücke, Wackelbretter, Gummikissen, halbe Igelbälle, Joghurtbecher, Eimer, Blumentöpfe, Leitern und schließlich sogar ein Stelzengerät. Das ist das Ding, das man oben auf dem Foto sehen kann. Ich hatte bei Kerstin auch schon einen SQR-Dog-Kurs besucht und dabei gelernt, auf alles draufzusteigen, was man mir vor die Füße legt. Daher nahm ich an, dass wir auch auf die ganzen Dinger, die da rumlagen draufsteigen sollten und wollte gleich damit anfangen. Aber Kerstin hatte was dagegen!
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir mussten immer erst warten bis unsere Frauchen uns aufforderten etwas zu tun, wobei während der ganzen Stunde fast nicht geredet wurde. Unsere Frauchen sollten uns körpersprachlich führen. Dass da nur Quatsch dabei herauskommen würde, hätte Kerstin eigentlich wissen müssen! Frauen, die nicht reden dürfen, sich aber trotzdem verständlich ausdrücken sollen! Wie soll das denn gehen? Leckerle gab es übrigens auch keine, und das, wo wir uns noch nie so hatten anstrengen müssen, zu verstehen, was unsere Frauchen von uns wollten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir wurden dann per Handzeichen gebeten, auf oder in die Kisten zu steigen. Man stellte uns mit allen vier Füßen in oder auf vier Joghurtbecher und ließ uns dann eine Weile darin oder darauf stehen. Ich hatte schnell verstanden, was ich machen sollte und wollte wieder gleich loslegen. Aber nein! Mir wurde Fuß für Fuß auf diese Becher gestellt. Manchmal setzten wir uns auf den Boden und unsere Frauchen berührten uns am ganzen Körper. Das fand ich toll! Ich wurde ganz ruhig dabei. Regina saß allerdings nicht auf dem Boden, sondern auf einer Kiste. Sie ist ja schon etwas älter und kommt nicht mehr so leicht vom Boden hoch.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft wurden auch Partnerübungen gemacht. Da mussten immer zwei Frauchen mit einem Hund arbeiten. Die anderen Hunde hatten derweil Pause. Das lief dann meist so ab, dass Luke und ich irgendwo in der Reihalle geparkt wurden und die beiden Maulkorbträger waren zuerst dran. Wenn sie fertig waren, brachten ihre Frauchen sie ins Auto und Luke und ich waren an der Reihe. Luke und ich sind eben schon ein bisschen weiter in der Ausbildung und haben gelernt, da liegenzubleiben, wo man uns ablegt. Egal, wie lange es auch dauert!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einmal wurden wir bei diesen Partnerübungen auf eine hohe Kiste geschickt und sollten da stehen bleiben. Unsere Frauchen mussten mit ungewöhnlichen Bewegungen um die Kiste herumgehen. Gebeugt, schleichend, schnell, hüpfend, wie auch immer, während das Partnerfrauchen diese Bewegungen genau nachmachen musste. Haouli wollte erst nicht auf der Kiste stehenbleiben, sondern zu ihrem Frauchen gehen. Plötzlich bemerkte sie aber, dass Regina die Bewegungen von ihrem Frauchen nachmachte. Ab dem Moment stand sie stocksteif da und ließ mein Frauchen nicht mehr aus den Augen. Sie fand das wohl voll irritierend. Als ich dann später an der Reihe war beobachtete ich zwar auch, was die beiden da für einen Tanz vollführten, aber es brachte mich jetzt nicht gerade aus der Fassung. Ich kenne mein Frauchen schließlich gut genug um zu wissen, dass sie manchmal verrückte Dinge tut, die ein normaler Hund nicht ganz nachvollziehen kann. Da muss man einfach nachsichtig sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war jedenfalls ein schöner Kurs. Das mit der körpersprachlichen Führung ist zwar noch ausbaufähig, da ist noch viel Luft nach oben, aber wenn wir Hunde uns konzentrieren und ein bisschen anstrengen, dann verstehen wir langsam schon, was sie von uns wollen. Ich fand es schade, dass der Kurs irgendwann vorbei war. Gerade als ich auf dem Stelzengerät und über die Leiter laufen konnte, hörten wir auf mit den Kursabenden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Inzwischen war Regina zwar nochmal mit mir dort in der Reithalle, aber es waren andere Hunde mit ihren Frauchen dabei. Hat aber trotzdem viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir ab und zu wieder hinfahren und weiterhin auf Leitern steigen, Türme aus Kisten bauen oder mit unseren Frauchen auf dem Wackelbrett wackeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 14:37:25 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Krankgeschrieben</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Krankgeschrieben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/dfb968ad08854874a0fd75dff42e0b78/dms3rep/multi/IMG_20220606_153024.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon während des Eifel-Workshops war aufgefallen, dass ich mich nicht gerade hinlegen konnte. Ich knickte stets in der Hüfte nach links weg und Britta hatte Regina ein paar Übungen für mich gezeigt. Kaum waren wir wieder zuhause, da war es auch schon losgegangen mit der Gymnastik. Regina kaufte sich das Buch Gymnastricks und suchte noch mehr Übungen für mich heraus. In der nächsten Zeit ließ sie mich bei den Spaziergängen auch auf sämtliche Baumstümpfe springen, sei die Auftrittfläche da auch noch so klein. Einmal war sie sogar so klein, dass ich mich nicht darauf halten konnte und abstürzte. Ja, und dabei muss es dann wohl passiert sein! Ich fing an zu humpeln. Regina dachte zuerst, es wäre die rechte Vorderpfote. Dann hatte sie die linke Hinterpfote im Visier und schließlich glaubte sie, es sei der Rücken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich war ja über die Wintermonate mehrfach krank gewesen, hatte oft erbrechen müssen und wir waren ein paarmal zusammen beim Tierarzt gewesen. Ich hatte mich einer Sonografie unterziehen müssen und man hatte eine Gastritis festgestellt. Auch ein großes Blutbild war gemacht worden, wodurch ans Licht kam, dass ich eine Schilddrüsen-Fehlfunktion habe. Der Tierarzt sagte aber, das sei nicht weiter schlimm, solange ich nicht plötzlich fett werde und aufgehe wie ein Hefeteig. Ich bekam Schmerztropfen und ein Anti-Brechmittel. Außerdem gab es sündteures Diätfutter aus der Dose. Dabei hatte ich nie Futter erbrochen, sondern immer nur weißen Schleim. Wir konnten in dieser Zeit natürlich auch nicht ins Pflegeheim, ich war sozusagen krankgeschrieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als es gar nicht besser werden wollte, fuhr Regina mit mir nach Altheim/Österreich in die Klinik. Dort tastete man mir den Hals ab und ich begann sofort zu würgen. Daraufhin wurde mein Kehlkopf geröntgt und dabei eine Kehlkopfentzündung festgestellt. Es gab wieder Schmerztropfen und eine Spritze und der Tierarzt sagte, dass ich kein Halsband mehr tragen darf. &amp;#55357;&amp;#56842; Nie mehr!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kaum ging es mir wieder besser, kam dieser dumme Unfall mit dem Baumstumpf und ich hatte teils schlimme Rückenschmerzen. Wir gingen diesmal nicht zu meinem üblichen Tierarzt, sondern fuhren gleich nach Altheim in die Klinik und diesmal wurden gleich mehrere Röntgenaufnahmen von mir gemacht. An der linken Hüfte habe ich eine kleine Kerbe, aber der Tierarzt sagte, die sei alt und könne keine Schmerzen bereiten. Sonst war auf keiner der Aufnahmen etwas zu sehen, was nicht so sein sollte, wie es war. Der Tierarzt gab Regina wieder Schmerztropfen für mich mit und sagte, sie solle mit mir zur Physio gehen und Krankgymnastik mit mir machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regina hatte uns bei Kerstin für einen Kurs angemeldet und nun war nicht sicher, ob ich daran würde teilnehmen können. Sie meldete mich bei einer Physiotherapeutin an, die ihr eine befreundete Tierärztin empfohlen hatte, und bekam einen Termin für mich. Der sollte vier Wochen später stattfinden. Sie sah sich währenddessen die Hompage dieser Frau an und da war eigentlich immer nur die Rede vom Unterwasser-Bewegungsbad. Regina will aber nicht, dass ich in dieses Bewegungsbad gehe. Sie hat zwei Jahre in einer Pferde-Reha-Klinik mit so einem Bewegungsbad gearbeitet und sagt, das sei nicht gut für den Rücken, weil man da den Kopf so hoch halten muss. Wenn ich Unterwasser-Bewegung brauche, dann gehen wir in den Inn. Das ist viel natürlicher. Im Inn bin ich gern!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie hat das dieser Physio-Tante mitgeteilt und darüber sind die zwei so in Streit geraten, dass Regina mich wieder abgemeldet hat. Wir waren dann bei Sarah, weil ich einen neuen Maulkorb bekommen sollte, und Sarah mir den anpassen musste. Da haben die beiden über meine Probleme gesprochen und Sarah hat uns gleich mehrere Physio-Praxen für Tiere empfehlen können. Regina hat zuhause schließlich auch noch im Internet recherchiert und eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.tierphysio-innsalzach.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Physiotherapeutin in Tüssling
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gefunden, die sogar zu uns nach Hause kommen wollte. Aber auch da mussten wir noch eine ganze Weile auf einen Termin warten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vier Wochen nachdem wir in Altheim waren, konnte ich plötzlich abends nicht mehr laufen. Was sage ich! Ich konnte gar nicht mehr aufstehen als ich vor dem Schlafengehen nochmal rausgehen und Pippi machen sollte. Nur ganz mühsam kam ich von meinem Kissen hoch und schleppte mich zur Tür hinaus. Nach ein paar Metern war dann von einem auf den anderen Schritt wieder alles gut und ich konnte ganz normal gehen. Regina war geistesgegenwärtig gewesen, ihr Handy zu schnappen und diese kurze Sequenz zu filmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen packte sie mich gleich ins Auto und wir fuhren wieder nach Österreich. Diesmal war der Seniorchef selbst in der Praxis. Ich lief ohne zu humpeln in sein Sprechzimmer und er schaute Regina zunächst etwas zweifelnd an und fragte, was mir denn groß fehlen sollte. Da packte mein Fraule ihr Handy aus und zeigte ihm das Video. Jetzt hob er mich auf den Untersuchungstisch und tastete mich ab. Als er meine Wirbelsäule berührte, drückte ich den Rücken nach unten weg und es krachte und tat weh. Er massierte mich dann an der Stelle und ich entspannte mich etwas. Ich bekam wieder eine Spritze und Schmerztropfen und die Empfehlung, zur Physio zu gehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Termin war zum Glück schon nach ein paar Tagen. Ich wusste erst ja nicht, was die nette Frau von mir wollte, die da zu uns kam. Sie redete erst eine Weile mit Regina, dann setzte sie sich im Wohnzimmer auf den Boden und rief mich zu sich. Sie tastete mich überall ab und ihre Berührungen waren so angenehm, dass ich mich zu ihr legte. Sie saß sowieso auf meinem Kissen. Sie war fast zwei Stunden bei uns und ich bin irgendwann sogar eingeschlafen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als sie mit mir fertig war, hatte ich gar keine Schmerzen mehr. Allerdings waren die durch die Massage vom Tierarzt schon besser geworden. Sie sagte zu Regina, ich hätte eine Blockade bei den Lendenwirbeln gehabt und außerdem lockere Bänder im linken Knie, wodurch ich mir wohl manchmal die Kniescheibe ausrenken würde. Sie sah, dass Regina dieses Gymnastricks-Buch hat und zeigte uns, welche der Übungen wir machen konnten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer Woche kam sie noch einmal und brachte eine seltsame Decke mit. Ich musste mich drauflegen und es liefen angenehme Wellen durch meinen Körper. Diesmal blieb sie nicht sol lange bei uns und als sie wieder ging, nahm sie die Wellendecke wieder mit. Schade, das Liegen auf dieser Decke hatte mir gefallen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fast drei Monate waren vergangen, seit ich vom Baumstumpf gestürzt war. Fast drei Monate war ich krankgeschrieben. Jetzt durfte ich endlich wieder alles machen, was mir Spaß macht. Sprünge machen wir allerdings erst seit kurzem wieder und auch die Rolle verlangt Regina erst jetzt wieder von mir. Aber den Kurs bei Kerstin, den konnte ich vollumfänglich mitmachen. Und das fand ich gut, denn der hat richtig Spaß gemacht. Aber davon erzähle ich dir erst in einem anderen Blog-Beitrag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 04 Oct 2023 14:53:34 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lauter brave Hunde</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lauter brave Hunde!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/dfb968ad08854874a0fd75dff42e0b78/dms3rep/multi/IMG_20220822_194603.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im April wurde ich in der Hundeschule für einen wichtigen Job gebraucht. Sarah hatte vor längerer Zeit schon angefragt, ob sie mich für einen Samstag-Nachmittag zur Arbeit einteilen dürfe und Regina hatte zugestimmt, ohne mich zu fragen. Aber ich werde ja nie gefragt!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Egal! Ich freute mich jedenfalls, als ich sah, dass wir zur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://die-hundespezl.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hundeschule
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            fuhren, denn ich hatte Sarah schon lange nicht mehr gesehen. Wir waren nämlich aktuell in keiner Gruppen-Stunde angemeldet und außerdem war ich seit dem Winter mehrfach etwas kränklich gewesen. Zuerst der Magen und dann noch eine Kehlkopfentzündung!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir ankamen, waren bereits mehrere Hunde da. Ich kannte davon aber bisher nur die Hunde von Sarah und Kerstin. Die anderen waren mir fremd. Ich hatte keine Ahnung, worum es ging und beobachtete gespannt, wie gleich mehrere Kombis ankamen und viele Leute ausstiegen. Etliche dieser Menschen verhielten sich ähnlich wie meine Senioren aus der beschützenden Station in St. Nikolaus. Sie waren aber viel jünger als diese. Ich bekam mit, dass sie auch aus einer Pflegeeinrichtung kamen. Allerdings nicht aus einer für Senioren, sondern aus einer für Menschen mit Behinderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als alle endlich am Hundeplatz angekommen waren und die Türe hinter sich geschlossen hatten, wurden wir einander vorgestellt. Dann veranstaltete Sarah ein Quiz mit ihnen. Sie stelle ihnen Fragen und für richtige Antworten gab es Punkte. Dabei erfuhr ich dann auch, dass wir Hunde 42 Zähne haben. Hätte ich nicht gedacht, dass es gleich so viele sind. Wobei, meine Schneidezähne im Unterkiefer sind schon ganz schön klein. Ich weiß nicht, ob man die überhaupt als vollwertige Zähne zählen kann und meine unteren Reißzähne sind auch hübsch stumpf. Weil mein Ball sehr hart ist, mit dem ich so gern spiele. Aber Zahn ist Zahn - egal wie klein oder stumpf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Quiz durfte jede/r sich einen von uns Hunden aussuchen und mit uns zusammen einen kleinen Parcours bewältigen, den Sarah und Kerstin wohl vorher aufgebaut hatten. Unsere Frauchen gingen aber mit und passten auf, dass diese Menschen uns richtig führten. Zwischendurch wurden wir auch mal durchgetauscht, doch der Mann, den ich betreute, wollte mich nicht hergeben. Regina überredete ihn dann aber doch dazu und ich konnte noch einem zweiten Mann zeigen, wie man den Parcours angeht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man sah den Menschen an, wieviel Spaß es ihnen machte, Zeit mit uns zu verbringen. Und auch uns machte es Spaß, auch wenn es ein wenig anstrengend war. Manche ruckten schon ganz ordentlich an der Leine oder gingen einfach in schnellem Tempo irgendwohin, wobei sie uns sehr kurz hielten, sodass es nicht immer angenehm für uns war. Aber unsere Frauchen griffen dann immer ganz schnell ein und verhinderten, dass wir überfordert wurden oder man uns aus Versehen sogar weh tat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Schluss stellten sich alle im Kreis auf und Sarah forderte Regina und mich auf, in die Mitte zu kommen und zu zeigen, wie wir Ball spielen. Regina hatte extra einen neuen Ball für mich aufgepumpt. Den warf sie mir zu und ich stupste ihn mit der Nase hoch in die Luft. Da war dann nochmal was geboten. Jeder wollte mal den Ball werfen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schließlich verabschiedeten sich die Menschen wieder, stiegen in ihre Kombis und fuhren winkend und glücklich lächelnd davon. Und auch ich sprang wieder in meinen Transportkennel, kuschelte mich in meine Decke und war augenblicklich eingeschlafen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 03 Oct 2023 19:42:33 GMT</pubDate>
      <author>c229a4cf-f6ac-47da-8696-3dbd09decdd9 (Regina Haumaier)</author>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Eifel-Workshop</title>
      <link>https://www.regina-haumaier.de/mein-blog/eifel-workshop</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/dfb968ad08854874a0fd75dff42e0b78/dms3rep/multi/web_evariesfotografie_DSC02456-df54bc5f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sache mit dem "Bei-Fuß-Gehen"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letzten Winter konnte mein Kumpel Blue endlich die Prüfung zum Hundeführerschein ablegen, nachdem er bald zwei Jahre dafür trainiert hatte. Bei mir dauerte das Training damals ja nur ein paar Wochen, aber da hatte es auch Corona noch nicht gegeben. Für den Kurs, an dem Blue teilgenommen hatte, konnte man dann keinen Prüfer finden. Die hatten alle Angst davor, in ein Corona-Hot-Spot-Gebiet zur reisen. Beim Folgekurs, bei dem Blue das Erlernte noch einmal kurz auffrischte, wäre es fast das Gleiche geworden, doch dann hatte sich eine Frau bereit erklärt, die Prüfung abzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Blue bestand die Prüfung mit Bravour! Ist ja auch kein Kunststück, wenn man bedenkt, wie lange er dafür geübt hat. Lediglich bei der Pfoten-Kontrolle bekam er Punktabzug, weil er sich bei den Hinterpfoten wegdrehte. Und Regina wurde von der Prüferin gerügt, weil sie zu ungeduldig war. Regina mag es offenbar, kritisiert zu werden, denn kaum war sie wieder daheim, da setzte sie sich an den PC, googlete diese Prüferin und erfuhr dabei, dass Britta, so heißt die Prüferin, eine
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.pfotenalarm.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hundeschule in der Eifel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            betreibt, wo sie u.a. Sozialhunde ausbildet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mir diesen Workshop in der Eifel einbrachte!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regina ist nämlich der Meinung, ich müsste an der Leine genauso exakt neben ihr laufen, wie beim freien Bei-Fuß-Gehen. Die spinnt doch! Wenn ich bei Fuß gehe, dann gehe ich doch schon genau neben ihrem Bein und laufe weder vor noch zurück. Warum muss sie mich denn dann noch an die Leine nehmen? An der Leine heißt doch, ich kann mich genau für die Länge der Leine von ihr entfernen. Was hätte die Leine denn sonst für einen Sinn?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie rief jedenfalls diese Britta an und machte mit ihr gleich mehrere Termine für Einzelunterricht für mich aus. Das konnten wir bei Sarah oder Kerstin doch auch machen! Dafür mussten wir doch nicht extra in die Eifel fahren! Ich habe ja den Verdacht, dass Regina nur ein paar Tage Urlaub machen wollte und mich dafür vor schob.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie dem auch sei, sie packte mich am 26. März 2023, einem Sonntag, nach dem Frühstück in ihr Auto und wir fuhren los. Wir hatten vor, ihrer Schwester Claudia einen Überraschungsbesuch abzustatten, aber gerade als wir auf unserem üblichen Pippi-Parkplatz ankamen, erhielt Regina die Nachticht, dass ihr neuer Großneffe Theo heute geboren worden war. Und da das Claudias Enkel ist, war sie sicher nicht zu Hause. Die Fahrt ging weiter zu Uschi, Reginas Freundin, bei der wir übernachteten. Dort machten wir dann auch einen schönen langen Spaziergang. Bei Uschi war ich schon mehrmals und ich finde es toll dort. Da darf ich in den Garten und die Fische beobachten und im Haus drin kann ich Katzen hüten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uschis Katzen sehen allerdings ganz anders aus als unsere und benehmen sich auch anders. Die verkriechen sich meist in einem Versteck und kommen nicht heraus. Ich kann sie in der Regel nur riechen, selten aber sehen. Die sind grau-braun mit dunkelbraunen Ohren und blauen Augen. Regina sagt, die hätten auch blaues Blut, was ich nicht recht glauben mag. Am liebsten würde ich mal eine beißen, um zu sehen, ob das wirklich stimmt. Aber ich glaube, dann darf ich Uschi nicht mehr besuchen, wenn ich das mache. Also lass ich es lieber!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am folgenden Morgen fuhren wir schließlich weiter in diese Eifel und da wir erst am späten Nachmittag zum Unterricht erwartet wurden, machten wir zuerst einen schönen Spaziergang rund um einen See. Ich durfte da aber nicht hinein, weil es erstens zu kalt war und zweitens war dieser See gar kein richtiger See, sondern ein Maar. Das Meerfelder Maar, um genau zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem wir dann unser Zimmer im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.heidsmuehle.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Hotel Haidsmühle
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            bei Manderscheid bezogen hatten, fuhren wir nach Wittlich zum Hundeplatz von Britta. Wir waren ein bisschen zu früh da und mussten mit dem Auto an einer Absperrung warten. Regina war aber neugierig und wir stellten das Auto nur ab und liefen zu Fuß schon mal zum Hundeplatz und sahen uns um. Es gab dort ein kleines Haus und einen super schönen Parcours und ich freute mich schon darauf, diesen auszuprobieren und zu zeigen, was ich alles kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleich darauf kam Britta und ließ uns auf den Platz. Dann wollte sie von Regina wissen, was sie sich von dem Unterricht erwarte und worauf sie, Britta, den Schwerpunkt legen solle. Das mit dem "Bei-Fuß-Gehen" wurde wieder angesprochen und zudem behauptete Regina, ich würde nicht mehr so gut folgen, wie noch vor einem Jahr. Das war doch echt die Höhe! Ich folge immer! Nur manchmal eben nicht gleich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verließen den schönen Parcours-Platz und gingen auf die Wiese daneben. Britta verschwand kurz in das Haus und kam mit ein paar Pylonen wieder, die sie auf die Wiese stellte. Dann sollte Regina einfach mal losgehen und die Pylonen umrunden, ohne dabei auf mich zu achten. Und das tat sie auch. Ich kann dir sagen, das war total kopflos. Die ist mal rechts, mal links, mal geradeaus, mal die Pylonen nebeneinander, mal die sich gegenüberliegenden. Ich weiß normalerweise immer genau, was Regina als nächstes macht. Ich kann sie schließlich lesen wie ein Buch. Aber diesmal? Ich wusste absolut nicht, was sie vorhat und musste höllisch aufpassen, dass ich ihr nicht zwischen die Füße geriet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kaum hatten wir alle Pylonen mehrmals umrundet, da sagte Britta, dass das doch recht gut geklappt hätte. Sie löste meine Leine vom Geschirr und befestigte sie an dem Ring, der sich am Brustgurt des Geschirrs befindet. Regina macht die Leine immer am Ring vom Rückengurt fest. Nun sollten wir beide über die Wiese laufen, ohne die Pylonen zu umrundet, und wenn ich dabei dicht an Reginas Bein blieb, sagte sie "GUT" und ich bekam sofort ein Leckerli. Es war nicht schwierig. Im Gegenteil! Die Leine vorne an der Brust behinderte mich etwas am Vorwärtsgehen und hing die ganze Zeit über durch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als nächstes wurde ich wieder abgeleint und durfte mir den Platz genauer ansehen. Nach einer Weile rief mich Regina und weil ich dachte, es gibt wieder Leckerlis, lief ich sofort zu ihr. Jetzt sagte Britta, dass sie an MIR keinen Fehler entdecken konnte. ICH machte alles richtig. Sie sagte auch, Regina passe nicht gut auf. Sie würde mich nicht so gut lesen, wie ich sie. Hatte ich doch gleich gewusst, dass ICH keinen Nachhilfe-Unterricht brauchte. Dafür aber SIE.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war inzwischen arschkalt geworden und es schneite immer wieder ziemlich heftig. Wir gingen daraufhin in das kleine Haus und MEIN Unterricht war zunächst beendet. Regina bekam einen Tee, dann legte Britta ihr wortlos ein paar Würfel vor die Nase und Regina fragte, was sie damit machen solle. Und Britta grinste und sagte einfach nur: "Find´s raus!" Mein Frauchen hat wohl ziemlich schnell herausgefunden, was sie mit den Würfeln machen sollte, denn Britte klickte mehrmals mit dem Klicker und lobte Regina schließlich. Ganz perfekt war sie aber wohl nicht gewesen, denn Leckerlis bekam sie nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben daheim auch schon ein paarmal mit dem Klicker gearbeitet und ICH habe dabei IMMER Leckerlis bekommen. Britta nahm die Würfel wieder weg und legte einen Jeton auf den Tisch. Was man mit EINEM Gegenstand anfangen kann ist für Menschen offenbar schwieriger zu entscheiden, als wenn man mehrere gleiche Gegenstände vor sich hat. Regina nahm das Ding in die Hand - klick - sie drehte es auf dem Tisch - nix - sie nahm es wieder in die Hand - klick - sie nahm es in die andere Hand - klick - auf den Tisch damit - nix - sie ließ es zwischen den Fingern tanzen - nix. Das ging eine ganze Weile so, bis Regina das Ding auf den Tisch warf und frustriert verlagte, dass Britta ihr endlich sage, was sie machen solle. Britta meinte dann, Regina hätte eine niedrige Frustrationsschwelle. Daran arbeite ich eigentlich schon mit ihr, schließlich lasse ich sie oft ganz schön lange warten, bis ich das mache, was sie von mir verlangt. Vielleicht hätte ich mit ihr aber auch öfter an ihrer Impulskontrolle arbeiten sollen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Britta rief mich dann zu sich, um Regina an mir zu demonstrieren, wie das mit dem Klicker geht. Sie hatten mir vorher das Geschirr ausgezogen und als ich es wieder anziehen sollte, hatte ich den Kopf weggezogen. Jetzt saß ich vor Britta und sie hielt mir das Geschirr vor die Nase. Wenn ich es ansah - klick - und Leckerli. Dann sah ich nach rechts - nix. Nase wieder Richtung Geschirr - klick - Leckerli. Ich hatte ganz schnell kapiert, dass ich nach rechts und dann wieder geradeaus schauen sollte. Regina hat dagegen wohl nix verstanden. Wir haben das dann zwar daheim ganz oft geübt, und dass sie klicken muss, wenn ich das Geschirr ansehe, hat sie auch kapiert, aber wenn ich das mir zustehende Leckerli bekomme, dann hält sie das immer so blöd, dass ich mit dem Kopf ins Geschirr muss. Und dann klickt sie nochmals, bevor sie mir das Leckerli endlich gibt. Vielleicht hätten wir das damals besser vertiefen sollen - also die Sache mit den Leckerlis.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir fuhren auch an den beiden Folgetagen zu Britta auf den Platz und immer musste Regina mehr arbeiten als ich. Ich nahm direkt ein halbes Kilo zu, so viele Leckerlis bekam ich von ihr. Da half es auch nicht, dass wir morgens vor dem Frühstück und abends nach dem Abendessen lange Gassi-Runden drehten und an den Nachmittagen stundenlange Spaziergänge machten, die immer an irgendwelchen Bächen entlag führten. Alles in allem waren es drei schöne Tage dort. Das Wetter war ab dem zweiten Tag auch besser und wir arbeiteten dann wieder draußen auf der Wiese. Den schönen Parcours durfte ich leider nicht ausprobieren. Am Mittwoch Abend durfte ich mit den beiden noch zum Essen gehen. Dann war der Eifel-Workshop auch schon wieder vorbei. Ich denke doch, dass es sich gelohnt hat und dass Regina schon auch was dabei lernte, denn seitdem macht sie nicht mehr so viel Stress beim "An-der-Leine-bei-Fuß-gehen".
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Rückweg besuchten wir schließlich noch den neuen Theo. Viel konnte man von ihm aber noch nicht sehen, so klein wie der war.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 03 Oct 2023 14:56:48 GMT</pubDate>
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      <title>Neujahr</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gutes Neues Jahr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin Pauline
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und ich weiß nicht, was an diesem Neuen Jahr gut sein soll. Eigentlich fing das Desaster ja schon am Tag vor dem Neuen Jahr an. Wir machten nachmittags einen schönen langen Spaziergang bei dem wir, Blue und ich, uns richtig austoben durften. Plötzlich wurde geschossen! Obwohl weit und breit kein Jäger zu sehen war!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während der Stallarbeit ging die Schießerei weiter und ich fragte mich, wie oft dieser Jäger noch schießen wollte, bis er endlich einmal traf! Mir war nicht wohl in meiner Haut, denn der oder die Jäger schienen außerdem immer näher zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Abend waren wir mit Frauchen und Herrchen im Wohnzimmer und da konnte ich nicht hören, ob noch geschossen wurde, weil meine Leute den Fernseher heute extrem laut eingestellt hatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mitten in der Nacht brach dann plötzlich die Hölle los! Diese Knallerei konnte auch der laute Fernseher nicht mehr übertönen. Ich wusste überhaupt nicht, was da draußen eigentlich passierte und ich wollte auf keinen Fall hinausgehen, um nachzuschauen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hatte Todesangst!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst lief ich in den Keller aber da war die Tür zu, dann versteckte ich mich im Flur unter dem großen Weihnachtsbaum und schließlich kroch ich ganz weit unter das Sofa. Aber egal wohin ich auch flüchtete, der Lärm war überall zu hören. Das mussten mehrere hundert Jäger sein!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein Frauchen versuchte mich und die Katzen zu beruhigen. Die hatte sich nämlich auch alle ins Haus geflüchtet. Nur Blue lag seelenruhig auf der Couch und schlief. Aber er hatte seinen Ringelschwanz ausgeringelt, was bei ihm ein sicheres Zeichen für Stress ist. Und wenn Blue Stress hat, dann legt er sich auf die Couch und tut so, als ob er schläft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regina setzte sich dann auf den Boden vor die Couch, nahm mich in den Arm und hielt mich ganz fest. Als Blue das sah, kam er auch vom Sofa und kuschelte sich zu uns. Mein Herrchen war die ganze Zeit über im Stall draußen und schaute nach, ob da alles in Ordnung war. Die Viecher hatten auch alle Angst und brüllten vor lauter Aufregung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich weiß nicht, wie lange die Knallerei ging aber irgendwann wurde es ein bisschen ruhiger und wir gingen zu Bett. Als ich sah, dass meine Leute offenbar keine Angst hatten, sondern wie immer schlafen gingen, beruhigte ich mich auch wieder. Ich zitterte aber noch immer so, dass Regina mich wieder in den Arm nahm. Und da bin ich dann doch auch eingeschlafen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine letzten Gedanken vor dem Einschlafen galten den vielen Tieren im Wald. Die hatten niemanden, der sie in den Arm nahm und nachschaute, ob alles in Ordnung war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum müssen Menschen denn so einen Krach machen? Nur weil ein neues Jahr anfing? Da sollte man in sich gehen, das alte Jahr nochmal Revue passieren lassen und sich auf das neue Jahr freuen. Man darf gerne auch feiern! Aber doch bitte so, dass andere nicht darunter leiden müssen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wünsche ich euch allen, die ihr ohne Krach und Lärm gefeiert habt, ein Ruhiges Neues Jahr und seht zu, dass ihr gesund bleibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eure Pauline
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 03 Jan 2023 15:30:29 GMT</pubDate>
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